Die Frage nach dem Standort des unter Schutz
gestellten Taubenturms wird den Mitgliedern
des Heimatvereins immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern
unseres Ortes gestellt. Bis zum 27.09.2006 war der Turm tatsächlich
versteckt hinter Bäumen auf dem ehemaligen Gutshof in Fredersdorf-Süd
von der Straße aus kaum sichtbar.
Man musste schon auf das Gelände des ehemaligen Gutshofes neben dem
Katharinenhof am Dorfanger gehen, um eines der wenigen Bauwerke aus
dem 19.Jahrhundert in Fredersdorf-Vogelsdorf in Augenschein zu nehmen.Das
ist nun anders! Mitglieder und Freunde des Heimatvereins Fredersdorf-Vogelsdorf
e.V. haben tatkräftig zu -gepackt und im wahrsten Sinne des Wortes im
Schweiße ihres Angesichts die sehr eng um den Taubenturm stehenden Bäume
gefällt. Die Bäume nahmen nicht nur dem Betrachter die Sicht, sondern
stellten in erster Linie eine Gefahr für die Bausubstanz dar. Mit der
Beräumung ist teilweise Baufreiheit für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen
am Taubenturm geschaffen. Der Fällung der Bäume ging eine Genehmigung
durch die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Märkisch-Oderland
voraus.
Der Heimatverein wird nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten bei
der gärtnerischen Gestaltung unmittelbar um den Taubenturm herum, entsprechend
der von der Naturschutzbehörde vorgegebenen Baumartenliste, Laubbäume
neu anpflanzen. Jetzt kann niemand das bauliche Kleinod gegenüber der
Fredersdorfer Kirche übersehen, obgleich jetzt auch die schweren Schäden
am Bauwerk von niemandem mehr zu übersehen sind. Ein herzliches Dankeschön
an die fleißigen Helferinnen und Helfer, die ehrenamtlich schwere Arbeit
geleistet und das nötige Gerät zur Verfügung gestellt haben! Gleichzeitig
bedanken wir uns für die Spendenbereitschaft der Fredersdorfer-Vogelsdorfer
und freuen uns über jeden, der sich für die Erhaltung
historischer Werte in unserem Ort stark macht, aus diesem Grunde
hier noch einmal das Spendenkonto: Kto. 3000043232 Sparkasse MOL BLZ
17054040 Kennwort "Taubenturm".
Hannelore Korth