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Die Toteninsel der Familie Henry im Schlosspark Fredersdorf

Beschreibung: DSC01754.JPG

 

Bestattungen (nach Hosemann S.65):

Carlos Alfonse Henry, geb.  2. Sept 1801, gest. 18. März 1850
Minna Amalie Henry, geb. Roquette   (seine Ehefrau –d.V.), geb. 31.Jan.1801,gest. 3.Jan.1855
1. Ida Pauline Torgany, geb. Henry (deren Tochter– d.V.),geb. 30. Juli 1824, gest. 3. März 1846
2. Carl Eugen Henry (deren Sohn – d.V.), geb. 15. Okt.1839, gest. 19. Dez. 1854
Carl Richard Alexander Torgany, geb. 20.Feb. 1846, gest. 19. Dez. 1866 (Enkel –d.V.)

Nicht genannt: Marie Elisabeth Henry, geb. Silber (1771-1817), Ehefrau von Jean Balthasar Henry, Schwiegermutter von Minna Henry, sie heiratete als Witwe den Gutsinspektor Protz, der später als Bankrotteur endete und nach Russland floh.

1943 soll nach Aussagen des Zeitzeugen Hans Keller die Anlage bereits – wahrscheinlich durch Vernachlässigung (d.V.) – Schäden aufgewiesen haben.

1945 wurde die Grabanlage schließlich von sowjetischen Armeeangehörigen geplündert und stark beschädigt. An diesem bedauernswerten Zustand änderte sich bis heute nichts.

Der Begriff „Toteninsel“ war nicht immer gebräuchlich, Kliem nennt u.a. die Bezeichnungen:

1854 „Gräberinsel“ ,

1855 „Begräbnisplatz auf der Insel“,

1866 „Familien Kirchhof im Park“                      ( a.a.O. S. 253)

Die „Toteninsel“ bezeichnet auch einen Topos in der Literatur, Kunst und Musik. Zum Beispiel:

Malerei:  Arnold Böcklin:   Die Toteninsel   (5 Gemälde)

Musik:     Sergej Rachmaninoff:   Sinfonie 3 /Toteninsel  

H.-W. Ebert      14.12.2011              

 benutzte Literatur: 

Hosemann, Ortsgeschichte ,1927, Reprint 2001 

 Kliem M., Ortsgeschichte Fredersdorf-Vogelsdorf 1835 -1933 S. 241 ff

 

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